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Plastik Fantastic

Größe: 500 x 150 x 150 cm
Projektleitung: Michael Zuber
In Zusammenarbeit mit: Luitpold-Grundschule Bad Aibling, Josef Still Metallgestaltung, Städtischer Bauhof Bad Aibling

 


PLASTIK FANTASTIC
„Schule trifft Kunst”, ein Projekt der Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim, steht dieses Mal im Zeichen des Wassers. Der Bildhauer Maximilian Erbacher fokussiert mit „Plastik Fantastic” den Plastikabfall, der sichtbar als große Inseln bis hin zu Mikropartikel Teil unseres Ökosystems ist. Das Objekt für den öffentlichen Raum ist eine lebensgroße Boje, bestückt mit Hartplastikabfällen, gesammelt von den Schülerinnen und Schülern der Luitpold-Grund- schule Bad Aibling. Die Form, nach Erbachers Entwurf mit dem Kolbermoorer Metallgestalter Josef Still aus Eisen vorgefertigt, entspricht Bojen, wie sie zur Markierung von Wasserstraßen eingesetzt werden. Das Äußere der Boje sieht jedoch ganz anders aus. In einem dreitägigen Workshop bestückten die insgesamt über 100 Schüler und Schülerinnen der fünf dritten Klassen der Luitpold-Grundschule Bad Aibling aus unzähligen Schalen, Eimern, Butterbrotdosen, Spielzeugteilen das Grundgerüst. Im Sommer 2019 wird „Plastik Fantastic” als Teil der Ausstellung „Schule trifft Kunst” die Boje in einer Grünfläche der Stadt Rosenheim liegen. Für die Kinder war es ein tolles Projekt, bei dem sie gemeinsam an ihrem Kunstwerk arbeiteten. Sie bohrten Löcher in die Plastikteile, führten Kabelbinder hindurch und befestigten die Teile farblich passend an dem Grundgerüst der Boje. Am Freitag, 13.10.17 wurde die Boje vor allen Kindern von dem Künstler Max Erbacher und dem Projektleiter Michael Zuber vor den Augen aller Drittklässler feierlich enthüllt.


Maximilian Erbacher, Preisträger Kunst im öffentlichen Raum Kulturreferat der Landeshauptstadt München 2016, arbeitet überwiegend mit und im öffentlichen Raum. Sein nüchterner Blick, den er fotografisch oder videotechnisch dokumentiert, führt uns zu Orten, an denen die Kommunikation zwischen Ort und Mensch gestört ist. Durch geringfügige Verschiebung gewohnter Sehweisen stellt Erbacher unsere vermeintlichen Erfahrungen und unser Wissen auf die Probe, indem er in bestehende örtliche Begebenheiten zunächst scheinbar fast unsichtbar eingreift. Bei näherer Betrachtung öffnet sich aber ein doppelter Boden und oft wird mit viel Humor auf bestehende Missstände oder skurrile bauliche Begebenheiten hingewiesen, die sich im öffentlichen Raum abspielen.
Seine Arbeiten sind unter anderen am MaximiliansForum München (2016) und am Marienplatz der Stadt Ebersberg (2016), bei Galerie Mirko Mayer (Köln, 2006-2012), Jonkang Lu Art Shanghai (China 2010), Städtische Skulpturenmuseum Heilbronn (Deutschland 2009), Zentrum Beeldende Kunst Rotterdam (Holland 2003) und Taipei Fine Art Museum (Taiwan 2002) gezeigt worden.
 
Erbacher studierte Grafik an der Hochschule für Gestaltung Augsburg, Deutschland, Medienkunst an der University of Ulster Belfast, Nord-Irland und an der Kunsthochschule für Medien Köln bei Valie Export und Jürgen Klauke. Lebt und arbeitet in München und Rosenheim, Deutschland.

AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN und Einzelausstellungen unter anderen MaximiliansForum München (2016), MOD Institut Bangalore (Indien 2014), Galerie Lena Brüning Berlin (2012), Galerie Mirko Mayer (2006-2011), Jonkang Lu Art Shanghai (China 2010), Institute of Contemporary Arts Donaujvàros (Ungarn 2011), Städtisches Skulpturenmuseum Heilbronn (2009), Lothringer13 (Laden/2009), Kunstverein Malkasten Düsseldorf (2009), The Return Gallery/Goethe Institut Dublin (2008), Haus der Kunst München (2006), Museum Goch (2004), Zentrum Beeldende Kunst Rotterdam (2003) und Taipei Fine Art Museum (Taiwan 2002)

VERÖFFENTLICHUNGEN Boutique – Ebene Minus Eins (2014), 148 Seiten, bilingual, erschienen im Verlag Strzelecki Books, Köln, ISBN: 978-3-942680-52-3 Maximilian Erbacher, Heute Bin Ich Dein Freund (2011), Monographie, einfarbig, 64 Seiten, erschienen im Verlag Darling Publication, Köln, ISBN: 978-3-941765-37-5 Maximilian Erbacher, Null Zonen (2005), farbig, 36 Seiten, erschienen zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstverein Rosenheim, ISBN: 3-980-9544-4-7



Diese Seite wurde zum letzten Mal am 22.10.2017 aktualisiert.